3 Dinge wie achtsame Ernährung die Darmgesundheit beeinflusst

Sabine Karpe 16. Oktober 2017

Eine achtsame Lebensweise betrifft nicht nur die Art wie wir leben, wie wir mit anderen Menschen umgehen und wie wir unsere Gedankenwelt gestalten. Auch beim Essen sollten wir achtsam sein!

Viele von uns sind beim Essen mit den Gedanken oder der Aufmerksamkeit ganz woanders. Wir essen vor unseren Bildschirmen während der Arbeit, gehen mit Kollegen in der Pause essen und unterhalten uns angeregt. Die eigentliche Nahrungsaufnahme läuft da tatsächlich oft einfach „nebenher“.

Dabei ist es aus gesundheitlicher Sicht wichtig, beim Essen bei der Sache zu sein.

3 Gründe für bewusstes Essen

1) Richtiges Kauen
Eine sehr simple aber dennoch extrem effektive Regel beim Essen lautet: gründliches Kauen.
Denn die aufgenommene Nahrung im Mund richtig zu kauen hat weit mehr Gründe als die Nahrung lediglich zu zerkleinern. Während des Kauvorgangs wird ein wichtiges Verdauungsenzym über den Speichel freigesetzt – die Alpha Amylase. Dieses Enzym spaltet schon während des Kauens Kohlenhydrate aus unserer Nahrung. Dieses Vorgehen ist ein wichtiger Teil unseres Verdauungsvorganges. So beginnt die Verdauung auch nicht erst im Magen, sondern schon im Mund. Nun ist es so, dass man jeden Bissen ca. 30-40 mal kauen muss, damit das Enzym überhaupt in ausreichender Menge über die Speicheldrüsen ausgeschüttet wird.

Da wir es aber ja oft so eilig haben, unseren Bissen herunter zu würgen, überspringen wir diesen Startschuss der Verdauung häufig einfach. Dies geschieht dann natürlich nicht folgenlos und unser Magen hat wesentlich mehr Arbeit. Zudem kann es zu Problemen bei der Verdauung von Kohlenhydraten führen.
Ein ganz einfacher Tipp ist: Bewusst darauf zu achten und eine Woche lang zu zählen wie oft man jeden Bissen kaut! 

2) Bewusste Mahlzeiten zur richtigen Zeit
Essen hat bei uns einen hohen Stellenwert. Das ist auch gut so. Dennoch essen wir oft ohne unsere Aufmerksamkeit darauf zu richten oft einfach nebenbei. Das betrifft insbesondere Snacks.

Für unsere Gesundheit des gesamten Verdauungssystems sind diese Snacks jedoch problematisch. Denn der Magen und insbesondere der Darm brauchen nach einer Mahlzeit ausreichend Pausen um „auf Werkseinstellung“ zurücksetzen zu können. Hält man zwischen den Hauptmahlzeiten keine Pause von rund vier Stunden ein, werden die Regenerationsprozesse im Magen-Darm-Trakt nachhaltig gestört. Proteine werden vorwiegend im Magen von Verdauungsenzymen gespalten. Ein Stück Fleisch bleibt so ca. 4-6 Stunden im Magen. Isst man also mittags Fleisch und 2 Stunden später ein Brötchen, hat der Magen nie eine Pause und produziert ständig Magensaft. Dies führt oft zu Aufstoßen und kann die Magenschleimhaut auf Dauer reizen.

3) Eine Mahlzeit dauert mindestens 30 Minuten
Stress ist die Ursache für viele Erkrankungen. Der Magen-Darm-Trakt reagiert besonders empfindlich auf Stress. Das kennen die meisten aus eigenen Erfahrungen. Um die sensiblen Verdauungsabläufe nicht zu stören, ist es wichtig sich pro Mahlzeit ausreichend Zeit zu nehmen. Unter Zeitdruck zu essen kann den Appetit hemmen und auf Dauer zu einer Mangelernährung führen. Gar nicht mal im Sinne einer Aufnahme von zu wenig Kohlenhydraten, sondern eher im Sinne der Nährstoffe. Wenn wir uns beim Essen bewusst oder unbewusst gestresst fühlen, können die vielen Nerven im Darm zu einer Beschleunigung der Darmpassage führen. Die Aufnahme von lebenswichtigen Nährstoffen ist dann verringert.

Diese drei Punkte machen schnell klar, wie wichtig Achtsamkeit auch im Sinne der Ernährung und der Darmgesundheit ist.

Denn unser Darm enthält 80% aller Immunzellen des Körpers und ist nicht nur deshalb die Wurzel unserer Gesundheit. Eine Dysbiose des Darmes, kann zu zahlreichen Erkrankungen (nicht nur im Darm) führen. Nicht selten bleibt die Ursache „Darm“ dabei lange Jahre unerkannt. Auch Übergewicht, welches sich „hartnäckig“ hält oder auch Depressionen findet oft Ihren Ursprung in einer Dysbiose des Darmes.

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Über die Gastautorin Sabine Karpe: 

Sabine Karpe, The Belly Foods

Sabine Karpe hat sich als zertifizierte Ernährungsberaterin auf die Gesundheit eines der wichtigsten Organe unseres Körpers spezialisiert – den Darm. In ihrem effektiven Online-Coaching THE BELLY FOODS vermittelt sie, wie man den eigenen Darm durch das auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende und in der Praxis zahlreich erprobte Ernährungs-Konzept wieder zurück in eine gesunde Balance bringen kann. Mehr dazu auf https://www.thebellyfoods.com/

Zudem gründete sie ein Start-Up im Bereich Health/Lifestyle/Ernährung und war rund 10 Jahre als diplomierte Medienökonomin für die Fachgebiete Strategie, Konzeption und Umsetzung von Projekten im Bereich Digital Marketing tätig. 

 



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