Dignified Moments dank Smartphone

Gast-Autor/Guest Author 9. November 2015

Oh, ich füh­le mich oft digni­fied! Ein wun­der­schö­ner Ausdruck übri­gens.

Einer sol­cher Moment war letz­tens, als mir mei­ne Mutter eine whats­app Nachricht mit Foto von ihr und mei­nem klei­nen 12-jährigen Neffen geschickt hat. Meine Mutter ist ihres Zeichens Künstlerin und 74 Jahre alt. Vor ca. einem hal­ben Jahr hab ich sie mit Smartphone und Bedienung bekannt gemacht. Meine Familie lebt 700 km von mir ent­fernt in Süddeutschland bzw. in der Schweiz. Immer wenn mei­ne Mutter mei­ne Schwester und Enkelkinder besucht, schickt sie mir Fotos, z.B. wie sie mit ihnen malt.

Das sind Momente, in denen mir das Herz auf­geht. Unsere Familiengeschichte war nicht ein­fach und wenn ich sie jetzt zusam­men malen oder früh­stü­cken oder sonst was zusam­men unter­neh­men sehe, dann füh­le ich mich deeply digni­fied und zutiefst dank­bar, das erle­ben zu dür­fen. Und dank digi­ta­ler Technologien kann ich trotz gro­ßer Distanz qua­si live Anteil neh­men und mich mit freu­en.

Was mir immer wich­ti­ger wird, ist, sol­che Momente zu genie­ßen. In der zuneh­men­den Schnelllebigkeit unse­rer Zeit, rei­hen sich auch sol­che schö­nen Momente immer schnel­ler hin­ter­ein­an­der. Und unter Umständen führt das dazu, dass sie immer weni­ger wahr­ge­nom­men, gefühlt und wert­ge­schätzt wer­den, son­dern in der rie­si­gen Informationsflut, die unge­bremst auf uns ein­pras­selt, fast unter­ge­hen.

Daher bemü­he ich mich, bei schö­nen Erfahrungen ein klei­nes Stück her­aus zu zoo­men, das Gefühl der Freude und der Dankbarkeit bewusst zu spü­ren (z.B. genau auf das Körpergefühl zu ach­ten) und zu genie­ßen, den Moment ein­fach etwas hin­aus­zu­zö­gern und nicht gleich auf der Stelle wie­der zum nächs­ten zu wech­seln.

Manche ken­nen die­ses bewuss­te Ausdehnen viel­leicht vom Yoga, wo man die Atempause zwi­schen Ein- und Ausatmen und anders­her­um ein klein wenig ver­län­gert. Es hat einen gro­ßen beru­hi­gen­den Effekt und kann uns dahin füh­ren, wie­der mehr zu spü­ren, trotz, oder wie in mei­nem Falle, mit neu­en Technologien.

Dieser Artikel wur­de erstellt von unse­rer LeserIn Lydia Wilmsen 

Lydia WilmsenViel und weit gereist, sehr aktiv, ein digi­tal nati­ve und gleich­zei­tig inter­es­siert an allem, was mit einem nach­hal­ti­gen Lebensstil ver­bun­den wird (Gesundheit, Ernährung, Achtsamkeit, Yoga, …).

Lydia Wilmsen ist seit 2011 im Kunstbetrieb in der eige­nen fami­li­en­geführ­ten Galerie tätig. Seit 2013 unter­stützt sie als Coach und Beraterin Menschen auf dem Weg in die beruf­li­che Selbständigkeit. Getreu dem Motto „Erschaffe ein Leben, das du liebst und ein Business, das dich begeis­tert“. Sehr am Herzen liegt ihr die ver­stärk­te Teilhabe von und Bereicherung durch Frauen in der Businesswelt mit empa­thi­scher weib­li­cher Führung und Wirkung. Unterstützt von Herzen The Dignified Self. Mehr zu lesen gibt es unter www.lydiawilmsen.de und www.galeriewilmsen.com.

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