Achtsamkeit für Kinder [15 Tipps]

Lilian Güntsche 23. Juni 2017

Hier kommt eine inspi­rie­ren­de Auswahl von 15 Tipps die ihr heu­te in eure acht­sa­me Erziehung ein­brin­gen könnt. Wie wäre es z.B. mit Nr. 14 – „Buddy‐Atmen“? Ist das nicht groß­ar­tig!?

Quelle: elearninginfographics.com

Kinder haben oft noch eine viel stär­ke­re Verbindung zu sich selbst und las­sen sich von ihrer Intuition, statt von ratio­na­lem Denken, beein­flus­sen. Ihnen fällt es daher oft leich­ter Achtsamkeit zu trai­nie­ren als Erwachsenen. Dies ist eine wun­der­vol­le Sache, denn so kön­nen alle Beteiligten gleich­zei­tig Lehrer und Schüler sein und sich mit Spaß brin­gen­den Achtsamkeitsspielen und -übungen gemein­sam wei­ter­ent­wi­ckeln. 

Die 15 u.g. Tipps stam­men aus einer wun­der­ba­ren Infografik, wel­che wir ursprüng­lich auf elearninginfographics.com gefun­den haben. Diese fin­det ihr hier. Wir haben die wich­tigs­ten Inhalte hier für Euch über­setzt und im Blog Artikel zusam­men­ge­stellt. Viel Spaß damit und lasst uns wis­sen, was ihr erlebt!

15 Wege Kindern Achtsamkeit beizubringen

1. Beginne bei dir selbst

Kinder erler­nen neue, posi­ti­ve Verhaltensweisen am bes­ten, wenn sie sie bei dir beob­ach­ten kön­nen. Übe Achtsamkeit offen aus und beant­wor­te alle Fragen, die dein Kind mög­li­cher­wei­se stellt.

2. Ermutige kurze ‘Achtsamkeits-Ausbrüche’ und baue darauf auf

Wecke das Interesse dei­ner Kinder, indem ihr euch anfangs nur ein paar Minuten auf die bewuss­te Wahrnehmung kon­zen­triert.

3. Mache es nicht zu kompliziert

Anstatt klei­ne Kinder mit ‘Achtsamkeit’ zu überwältigen, sprecht lie­ber darüber die Umwelt ‘bewusst wahr­zu­neh­men’ und Empfindungen zu ‘bemer­ken’.

4. Bindet die ganze Familie ein

Übe beim Abendessen Dankbarkeit mit der gan­zen Familie, indem jeder eine Sache teilt für die er oder sie dank­bar ist.

Achtsame Spiele einführen

5. Seid kreativ

Ermutige dein Kind zu malen, stri­cken, nähen oder zu bas­teln und bau­en. Frage, wie sich der Faden, der Stoff oder die Legos anfühlen. Wie riecht das Papier?

6. Seid aktiv

Lasse die Kinder auf und absprin­gen, die Hände über dem Herzen. Wie fühlt sich ihr Herzschlag an? Wie schnell atmen sie?

7. Hört zu!

Lasse eine Glocke klin­gen und die Kinder die Hand heben, sobald sie den Ton nicht mehr wahr­neh­men. Achtet eine Minute auf ande­re Geräusche und beschreibt was ihr danach gehört habt.

Achtsamkeit zuhause

8. Berührt!

Redet über all­täg­li­che Gegenstände, die Kinder als selbst­ver­ständ­lich wahr­neh­men. Wie fühlt sich ihr Lieblingsspielzeug an? Malt mit Fingerfarben oder zeich­net Muster in Sand.

9. Eine Rosine in 30 Sekunden essen

Bevor sie die Rosine essen, sol­len dei­ne Kinder ihre Form, Farbe, ihren Geruch und ihre Beschaffenheit erfor­schen. Ermutige sie, den Geschmack und die Empfindungen beim Kauen wahr­zu­neh­men.

10. Schau dir Headspace für Kinder an

Diese App basiert auf fünf Themenfeldern – Ruhe, Fokus, Freundlichkeit, Schlaf und Aufwachen – und bie­tet ein­fa­che Übungen, um Kindern Achtsamkeit bei­zu­brin­gen.

Achtsame Momente draußen

11. Riecht!

Frage die Kinder wie das Gras, die Blumen und ande­re Orte drau­ßen rie­chen. Was riecht gut und was nicht? Ermutige sie, darüber nach­zu­den­ken wie sie sich fühlen wenn sie die ein­zel­nen Gerüche ein­at­men.

12. Macht einen achtsamen Spaziergang

Konzentriert euch dabei für kur­ze Momente auf eure Sinne. Verbringt eine ruhi­ge Minute damit Geräuschen zu lau­schen und Anblicke, Gerüche oder Gefühle wahr­zu­neh­men.

13. Nutze Achtsamkeit, um aufgebrachte Kinder zu beruhigen

Lasse sie wis­sen, dass es in Ordnung ist trau­rig oder wütend zu sein. Bitte sie, ihre Augen zu schlie­ßen und dir zu sagen wo in ihrem Körper sie die­se Empfindungen fühlen.

Mit Achtsamkeit auf den Schlaf vorbereiten

14. Probiert ‘Buddy‐Atmen’

Lasse klei­ne Kinder sich hin­le­gen und ihren Lieblingsteddy auf den Bauch set­zen. Dann sol­len sie beob­ach­ten, wie der Teddy sich auf und ab bewegt, wenn sie atmen. Können sie ihren Teddy ‘brem­sen’ indem sie lang­sa­mer atmen?

15. Drücken und entspannen!

Lege dich mit dei­nen Kindern hin und schließt alle die Augen. Beginnt mit euren Zehen und spannt danach jeden Muskel in eurem Körper an – bis zu euren Lippen und Fäusten. Dann ent­spannt euch. Wie fühlt sich das an? Es gibt vie­le ver­schie­de­ne Wege Achtsamkeit in den Alltag ein­zu­bin­den – sogar im digi­ta­len Zeitalter. Kinder kön­nen dadurch ruhi­ger, glücklicher und auf­merk­sa­mer wer­den. Ebenso kön­nen ihre sozia­len Interaktionen, ihre see­li­sche Gesundheit und ihre Lernfähigkeit von einer erhöh­ten Wahrnehmung der Gegenwart und ihrer Gefühle und Empfindungen pro­fi­tie­ren.

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Die u.g.  Infografik wur­de ursprünglich auf elearninginfographics.com ver­öf­fent­licht und hier auf The Dignified Self sinn­ge­mäß über­setzt und zusam­men­ge­fasst. 

15 Ways To Teach Mindfulness To Kids Infographic
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Titel Foto: elearninginfographics.com